Der Entdecker des Down-Syndroms | Quarks & Co | WDR

Dem englischen Arzt John Langdon Down wird heute vorschnell angekreidet, er habe den diskriminierenden Ausdruck „Mongolismus“ in die Welt gesetzt. Was wenige wissen: Down selbst empfand, ganz anders als seine Zeitgenossen, diesen Ausdruck auch als diskriminierend und verwendete später, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, den Begriff Mongolismus nicht mehr. Mehr noch: Er setzte sich sein Leben lang dafür ein, Menschen mit Down-Syndrom zu fördern und respektvoll zu behandeln. Er hinterließ eine vorbildlich geführte „Heilerziehungsanstalt“ und ein revolutionäres Bildungskonzept für Menschen mit Down-Syndrom.

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