TOUCHDOWN 21: Wie Menschen mit Down-Syndrom zu Forschern werden

Berlin (ots) – Der Entwurf zum neuen Bundesteilhabegesetz wird seit Wochen diskutiert. Wie Inklusion in der Wissenschaft funktionieren kann, macht das Projekt “TOUCHDOWN 21” vor, in dem Menschen mit und ohne Down-Syndrom die Trisomie 21 erforschen. Vor Kurzem wurde es von der Initiative “Deutschland – Land der Ideen” und der Deutschen Bank als “Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen” prämiert.

Gab es Menschen mit Down-Syndrom schon immer? Wie erleben sie ihre Umwelt? Welche Vorurteile haben andere ihnen gegenüber? Im Projekt TOUCHDOWN 21 forschen Menschen mit und ohne Down-Syndrom über das Handicap. “Die Ergebnisse präsentieren wir auf unserer Internetplattform. Unser Ziel ist es, dort alle verfügbaren Informationen rund um das Down-Syndrom zu sammeln und Experten aus diesem Bereich zu vernetzen”, sagt Humangenetikern Dr. Katja de Bragança, die das Forschungsprojekt ins Leben gerufen hat. Dafür machen sich die Kollegen mit Down-Syndrom beispielsweise auf den Weg ins Chromosomenlabor oder diskutieren zusammen mit Forschern in Workshops.

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