Rheinische Vizepräses: Recht auf Nichtwissen bei Trisomie 21

Evangelischer Pressedienst

Das Aussortieren von behindertem Leben könnte nach Einschätzung der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, zum Normalfall werden. „Bereits jetzt werden bis zu 90 Prozent der Föten abgetrieben, bei denen Trisomie 21 festgestellt wird“, sagte die Theologin dem in Düsseldorf erscheinenden evangelischen Magazin „chrismon plus rheinland“ (Juni-Ausgabe). Der Druck auf Eltern, eine pränatale Untersuchung vornehmen zu lassen, werde durch den geplanten Bluttest zur Diagnose des Down-Syndroms noch steigen, der im Sommer auf den Markt kommen soll. 

„Bereits jetzt werden bis zu 90 Prozent der Föten abgetrieben, bei denen Trisomie 21 festgestellt wird“, sagte die Theologin dem in Düsseldorf erscheinenden …

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