INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS (ARD 23. Mai 2012 um 20:15 Uhr )

ein Film von Marc-Andreas Bochert
mit: Paula Kroh, Max von der Groeben, Florian Stetter, Sophie Schuberth, uva.
Deutschland 2011 / 90 Min.

wir freuen uns, dass der Film INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS nach seiner erfolgreichen Ausstrahlung im vergangenen Dezember auf BR-alpha nun auch im Ersten gezeigt wird, und zwar am Mittwoch, 23. Mai 2012 um 20:15 Uhr.
Die jungen Nachwuchsschauspieler Paula Kroh und Max von der Groeben wurden kürzlich für den Günter-Strack-Fernsehpreis (Studio Hamburg) in der Kategorie „Beste Schauspieler“ nominiert, der am 31. Mai verliehen wird.

Zum Film

Paul (Max von der Groeben) ist ein sportlicher, aber geistig leicht zurückgebliebener Junge. Steffi (Paula Kroh) hingegen ist ein intelligentes Mädchen, sitzt aber im Rollstuhl. Im Rahmen des Programms zur Inklusion Behinderter werden beide in die neunte Klasse der Berliner Rousseau-Gesamtschule aufgenommen. Der engagierte Klassenleiter Herr Schwarz (Florian Stetter) versucht, Steffi und Paul in die Klassengemeinschaft aufzunehmen, stößt jedoch bald an seine Grenzen. Und während Steffi ihren neuen Mitschülern gegenüber auf Konfrontationskurs geht, entwickelt Paul erste Freundschaften. Als die Schüler dann zusammen ein Theaterstück aufführen, kommt es zum Eklat, der das weitere Schicksal von Paul und Steffi bestimmen wird…

Zum Thema

Spätestens seit die Bundesrepublik Deutschland 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert hat, ist das Thema Inklusion auch hierzulande sehr aktuell.
Die Ausstrahlung von INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS fällt mit der Austragung der „Special Olympics“ (20. – 26. Mai) in München zusammen. Die 1991 gegründeten „Special Olympics“ ist die weltweit größte, vom IOC offiziell anerkannte, Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und hat sich als Ziel gesetzt, Kindern und Erwachsenen mit geistiger Behinderung durch den Sport Zugangsmöglichkeiten zum gesellschaftlichen Leben zu schaffen.
In INKLUSION – GEMEINSAM ANDERS geht es nicht nur um das Thema Inklusion in der Schule. Im Fokus des Fernsehfilms steht der Alltag der Menschen, in dem die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis, zwischen Anspruch und Realität, zwischen Wollen und Können mitunter schmerzhaft zutage tritt.